Gewaltfrei Lernen … damit Bildung ankommt!

Soziales Lernen in Bewegung – zur Förderung von Teamwork und Handlungsfähigkeit in Konfliktsituationen

Gewaltfrei Lernen ist ein bewegungsreiches Trainingskonzept zur Förderung des Sozialen Lernens, von Teamwork und Konfliktfähigkeit für Vorschüler, Schüler und Berufsschüler im Alter zwischen 3 bis 20 Jahren. Es vereint die sinnvollsten Strategien zur Prävention und Intervention von Ausgrenzung, Mobbing und körperlichen Schikanen.

Gewaltfrei Lernen verbessert nachhaltig das soziale Klima in Kindertagesstätten, Schulen sowie Ausbildungsstätten und schafft so die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Bildung! ALLE beteiligten Lehrer/-innen, Schüler-/innen, Nachmittags-Betreuer/-innen und interessierte Eltern werden vom Gewaltfrei Lernen-Team über mehrere Wochen geschult.

Einzigartig in Deutschland wirkt sich das Gewaltfrei Lernen-Schulungskonzept im doppelten Sinne ganzheitlich aus, sowohl auf den einzelnen Jugendlichen als auch auf die Gemeinschaft im Haus des Lernens. Neu: In klassenweisen Schülertrainings und kombinierten Lehrer/Betreuerfortbildungen erleben die Erziehenden zusammen mit ihren Schülern bewegungsreiche Partneraufgaben zur Förderung eines kooperierenden Lernens und ein intensives Reaktionstraining für eine sinnvolle Konfliktbewältigung.

Soziale Bildung in Bewegung – Alleinstellungsmerkmale des Konzeptes

  • Wir schulen ALLE – Kinder, Lehrer, Betreuer und Eltern einer Schule.
  • Gewaltfrei Lernen-Pädagogen unterrichten vorbildhaft: im Beisein der jeweiligen Klassenlehrer vermitteln sie deren Schulklassen eine Unterrichtspraxis, die Deutschlands Lehrern in dieser Form noch nicht bekannt ist.
  • Wir nutzen die Bewegung intensiv für ganzheitliches Erleben im Sozialen Lernen.
  • Wir machen sowohl wortstark als auch handlungsfähig und üben mit ALLEN sinnvolle Reaktionen für Konflikte ein.
  • Der Förderverein Gewaltfrei Lernen e.V. vermittelt Schulen Fördermittel und Zuwendungen zur Teilfinanzierung der Projektkosten, damit im Haus des Lernens alle beteiligt und trainiert werden können.

Langfristige Wirkung durch Implementierung der Praxis in den Schulalltag

Um die erlangten Handlungskompetenzen zu festigen, wiederholen die lehrenden und erziehenden Mitarbeiter/-innen der Bildungseinrichtung die wertvollen Übungen und Gespräche des großen Einführungsprojektes regelmäßig in jeder Klasse. Sie thematisieren bedürfnisgerecht für jede Klassengemeinschaft individuelle Schwerpunkte, um den guten Umgang miteinander zu festigen und um neu auftretende Konflikte miteinander prosozial zu lösen. Gewaltfrei Lernen wird nach der Einführung direkt in das Schulkonzept und in den alltäglichen Unterricht eingebaut, um eine größtmögliche Wirkung auf die soziale Bildung zu entfalten und eine gute Lernatmosphäre zu schaffen.

Stehen die notwendigen Fördermittel zur Verfügung, vernetzt das Gewaltfrei Lernen-Team beteiligte Kindertagesstätten, Grundschulen, weiterführende Schulen, und Jugendzentren eines Stadtteils miteinander und steht fortan diesen Bildungseinrichtungen als Berater, Praxistrainer und Fortbilder dauerhaft zur Verfügung.

Dass uns 80% der Bildungseinrichtungen innerhalb von 2 Jahren erneut für Schülertraining und weitere Fortbildungsbausteine engagieren, ist unsere größte Auszeichnung – und unterstreicht eindrucksvoll die Ergebnisse einer Evaluation der Deutschen Sporthochschule und des Max-Planck-Institutes für Gesellschaftsforschung.