Sehr verehrtes Rektorat und Kollegium,

GEWALTFREI LERNEN hat sich zum Ziel gemacht, Jugendlichen in weiterführenden Schulen mit einer Vielzahl an bewegungsreichen Übungen in ihrem Konfliktmanagement zu helfen!

Die Schülerkurse im Klassenverband und die begleitende Lehrer-/Betreuer-fortbildung kombinieren wortstarke Selbstbehauptung, soziales Engagement, die Anleitung zu Aussprachen mit einem sportlichen Teamtraining und Reaktionstraining für konkrete Konflikte. Wir vermitteln Praxis! Wir kombinieren Partnerspiele, Körperübungen und Gespräche zu bewegenden Stunden. Dies sind neue Bausteine zu denen in Ihrer Einrichtung bereits realisierten. Zu Beginn der Zusammenarbeit sprechen wir bereits existierende Maßnahmen zur sozialen Schulung und neue Ideen ab. Neu ist für alle Lehrer und Schüler unser Training sinnvoller Körperreaktionen gegen körperliche Schikanen und sexuelle Belästigungen. Es ergänzt unser Reaktionstraining gegen sprachliche Beleidigungen und macht Jugendliche in Problemsituationen handlungsfähiger.
Damit erreichen wir alle Mädchen und Jungen – die bislang schüchternen, die selbstbewussten aber auch die häufig auffallenden Schüler, die sich durch Gespräche alleine schon länger nicht mehr in ihrem Verhalten beeinflussen lassen.

So funktioniert es:

Wir erarbeiten zwischen den sportlichen Spielen (z.B. Budosport) und darstellenden Übungen (z.B. Bewegungstheater) sinnvolle Strategien für das eigene Verhalten in Gruppen.

Mitfinanzierung durch Spenden möglich!

Durch die Medienberichte und die große Evaluation über das Kölner Großprojekt GEWALTFREI LERNEN 2008, in dem 30 Schulen unterstützt werden konnten, findet unser Förderverein Gewaltfrei Lernen e.V. mehr und mehr Unternehmenspartner, die Schulen in Gewaltfrei Lernen-Projekten mitfinanzieren. 

Gewaltfrei Lernen schult am liebsten alle zeitnah – Jugendliche, deren Eltern, Lehrer, Betreuer und Sporttrainer aus dem Nachmittagsbereich.

Das große Schulprojekt: Fortbildung, Schülerkurse und Elternabend

An zwei Nachmittagen erleben Ihr Lehrerkollegium und möglichst viele Betreuer gemeinsam die praxisreiche Fortbildung – je ein Nachmittag zu Beginn des Projektes und am Ende. Jeweils 3 Zeitstunden lang werden Sportspiele zur sozialen Verhaltensschulung und bewegungsreiche Konfliktlösetechniken in der Praxis geübt, neue Maßnahmen und Unterrichtsinhalte vorgestellt und diskutiert. Gerne treffen wir mit Ihnen klare Verhaltensvereinbarungen für alle Jahrgänge, an denen sich keiner vorbei schlängeln kann. Im Idealfall werden die neu abgestimmten Maßnahmen beim Elternabend mit durch unsere Pädagogen vermittelt.

Organisation:

Für die Fortbildung benötigen wir täglich für 90 Min der insg. drei Zeitstunden die Sporthalle/Aula und im Wechsel dazu das Lehrerzimmer oder ein Klassenzimmer. Beginn ist nach der 6. Unterrichtsstunde oder später (14/15 Uhr) möglich. Unsere Referenten bringen alle Materialien mit. Die TeilnehmerInnen benötigen nur Turnschuhe, Schreibmaterial und Getränke. Zur Fortbildung mailen wir Ihnen im Anschluss der Fortbildung auf Anfrage ein Handout mit allen Übungen, Spielen und Tipps.

Der Elternabend

Dieses Schulprojekt beinhaltet eine zweitägige Fortbildung für das Lehrerkollegium und Betreuerteam, einen Elternabend mit Praxisübungen und Streittipps. Den Schülerunterricht über drei bis max. fünf Doppelstunden leiten erfahrene Gewaltfrei Lernen-Pädagogen nach Terminabsprache mit dem Rektorat. Alle Gewaltfrei Lernen-Pädagogen sind speziell für die einzelnen Jahrgänge von S. Wanders geschult und erhalten nach einer pädagogischen Vorbesprechung mit Ihnen (oder nach der ersten Fortbildung mit Ihrem Team) individuelle Unterrichtsentwürfe für den Projektunterricht. Die Auswirkungen der großen Schulprojekte Gewaltfrei Lernen auf die Streitkultur und den sozialen Umgang der untereinander ist beeindruckend. Gerade durch die Einführung bewegungsreicher Bausteine zum bisherigen Sozialtraining geht ein Ruck durch die Bildungsanstalt. Grund sind die enorme Motivation der Jugendlichen durch den bewegungsreichen Zugang und das Thematisieren der konkreten Konflikte, die sie häufig erleben.

Die Lehrer- und Betreuerfortbildung

Er findet vor oder zu Beginn des Schülerprojekts für 1-2 Stunden statt und kann auf Wunsch der Elternschaft und des Rektorats eine praktische Vertiefung an einem zweiten Abend erfahren. Das Rektorat und im Idealfall ein paar Lehrer sollten zur Diskussion neuer Maßnahmen anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

DER SCHÜLERKURS

Im Einführungsprojekt erhält jede Klasse mind. sechs Unterrichtsstunden –
AN DREI AUSEINANDER LIEGENDEN TAGEN JE EINE DOPPELSTUNDE
– im Idealfall in der Sporthalle, ansonsten in der Aula.

Lehrerbeteiligung beim Schülerkurs ist sinnvoll:

Die Klassenlehrer und Sportlehrer, sowie Betreuer der Kinder nehmen an diesen intensiven Lehrstunden teil, damit sie die Gespräche, Übungen und Spiele wiederholen und weiterführen können. Damit die gelernten Inhalte der Konfliktschulung von den Kindern auch den Schulalltag übertragen werden, steht während des Projektes täglich ein Gewaltfrei Lernen-Pädagoge in den Pausen im Lehrerzimmer für Schülergespräche zur Verfügung. Das Lehrer-Betreuerteam wird gebeten, die bei der Fortbildung beschlossenen Maßnahmen konsequent anzuwenden.

Nachhaltigkeit wird erreicht durch Briefe, Fragebogen und Folgestunde:

Einen Monat nach dem Einführungsprojekt schreiben die Schüler während der Freiarbeit persönliche Briefe an ihre Gewaltfrei Lernen-Pädagogen. Da Gewaltfrei Lernen die Auswirkungen der Konfliktschulung gerne auch an Ihrer Schule mit den beteiligten Lehrer/innen evaluiert, ermitteln wir Anregungen und Wünsche für zukünftige Projekte mit zwei Fragebogen, einem kurzen nach der 2. Doppelstunde Schülerunterricht und einem längeren nach dem großen, einführenden Schulprojekt.