Unterrichtsinhalte für Grundschüler

4 bis 5 Schwerpunkte stehen pro Schulprojekt  oder Klassenkurs zu Ihrer Wahl!!
Der Gruppenweise gewaltpräventive Unterricht unserer Konfliktschulung beinhaltet je nach den Wünschen der Lehrer und Eltern folgende Schwerpunkte.

  • In Bewegungsspielen Kooperieren und sanftes Berühren üben
  • Sinnvolle Reaktionen bei Beleidigungen und körperliche Schikanen
  • Gewaltfreie Konfliktlösung durch Aussprachen, Streitschlichtung, Wiedergutmachungen
  • Gutes Klassenklima: Prävention für eine faire Klassengemeinschaft
  • Anti-Mobbing-Schulung für Schüler und Schulmitarbeiter zur Vielfältigen Intervention
  • Gefahrenvorbeugung unterwegs und Selbstverteidigung in der Not

Gewaltfrei Lernen möchte Schüler und Schulmitarbeiter (Kollegium und Betreuung) handlungsfähig für soziales Miteinander, gute Kommunikation und faire Konfliktlösung machen. Unsere Methode entspricht einer bewegungsreichen, positiven Pädagogik mit dem Ziel, Schulen im Ausbau eines Konzepts für soziale Bildung mit Praxis und Tipps zu unterstützen.

Einblicke: 

Bewegungsaufgaben mit Partnern – Selbstbehauptung und Teamfähigkeit

In fröhlichen Sportspielen mit attraktiven Materialien vertiefen die Jugendlichen soziales Lernen, Kooperationsfähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten, die sie für den Unterricht und ihr Leben überhaupt benötigen. Wir erreichen die Jugend emotional und kognitiv über die Bewegung! In den vielen Partnerübungen lernen Jungen und Mädchen (koedukativ) auf andere einzugehen und eigene, heftige Impulse zu kontrollieren. Sie lernen, gerade in gefühlsintensiven Momenten mit wachem Verstand fair zu agieren.

Gewaltfreie Konfliktlösung  –  Konflikte vorbeugen oder lösen

Wie gelingt es Jugendlichen auf friedliche Art Konflikte zu lösen? Körperliche und sprachliche Reaktionsübungen, Wut-Weg-Hilfen, schwierigere Kooperationsaufgaben und Rollenspiele vermitteln Kindern Handlungsmöglichkeiten. Sie zeigen sinnvolle Verhaltensbeispiele für die häufigsten Konflikte in dem Jahrgang auf. Sie üben gleichzeitig  den Einsatz der Stimme und des selbstbewussten, nicht provozierenden Körperausdrucks, trainieren befreiende Bewegungen und körperlich aktive Selbstbehauptung. Zwischendurch verdeutlichen Gesprächsrunden welche Streitregeln, welche sprachlichen und körperlichen Ausdrucksformen ihnen in der Auseinandersetzung mit anderen weiterhelfen, den Konflikt produktiv für beide Seiten zu lösen. Sie lernen wie man sich selbst in Konflikten kontrolliert, sinnvoll reagiert und anschließend Kompromisse findet. Als Zuschauer von Konflikten werden sie trotz Gruppenzwang fortan nicht mehr zusehen, sondern Zivilcourage zeigen, anderen auf unterschiedliche Weise helfen.

Ausgrenzung und Gruppenzwang begegnen

Was tun bei Ausgrenzung und anhaltenden Beleidigungen und Erniedrigungen von Schülern? Welche Übungen helfen wenn Jungen und Mädchen Fronten gegeneinander aufgebaut haben? Was können die zuschauenden Kinder und die Mitläufer des Mobbenden fortan besser machen? Wie können Klassenlehrer und Schüler einem ausgegrenzten oder neu hinzugezogenen Schüler in nur zwei Wochen helfen, Anschluss und wohltuende Aufmerksamkeit zu erfahren? Wir vermitteln es Ihnen! Wir wirken Cliquenzwang, Rassismus und der Jungen-Mädchen-Problematik entgegen und beugen noch lieber vor.

Gespräche und Vereinbarungen  –  individuelle Probleme in Unterricht/Pause meistern

Wir erweitern Ihre bisherigen Maßnahmen und Vereinbarungen mit neuen Ideen, die Ihnen aus unseren Vorschlägen gefallen für eine einheitliche Sozialverhaltensschulung von 8 bis 16 Uhr. Sie erhalten je nach ihrer Themenauswahl Tipps zur Konfliktminimierung und zum Probleme Lösen, u.a. Konsequenzen bei schweren Vergehen, Wiedergutmachung vor Strafe, Bonussystem für gutes Verhalten, Sanktionshierarchie bei Störungen, einheitliches Vorgehen bei Pausenhof-Gewalt, z.B. bei Treten und Kämpfen (Würgen, Raufen), päd. Tricks gegen Ausgrenzung, häufige Schülerbeschwerden, faire Schlichtungsgespräche, Klassengespräche mit Rollenspielen zum Helfen, gegen Cliquenzwang, für Aussprachen.

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