Fortbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege

 „Erfolgreiche Körpersprache und Kommunikation in Konflikten mit Patienten, Angehörigen, sowie Mitarbeitern im Arbeitsteam!“

Die Themenfelderder bewegungsreichen Weiterbildungen an 3 oder 4 Tagen pro Jahr sind die erfolgreiche Körpersprache und Kommunikation für gelingende Selbstbehauptung und mehr Teamwork in Konflikten. Der berufliche Kontakt zu zwei verschiedenen Menschengruppen erfordert vielseitige soziale Kompetenzen des Pflegepersonals. Die Teilnehmer*innen werden in der Achtsamkeit, Gefahrenvorbeugung, Selbstbehauptung und -verteidigung imUmgang mit Patienten und ihren Angehörigen geschult. Zudem im Teambuilding, fürwechselseitige Unterstützungsangebote unter Mitarbeitern*innenbei stärkeren Belastungen, in Streitfällen, für wirkungsvolle Mobbingintervention und Streitschlichtung!

 

Umfang: Halbtags- oder Tagesfortbildungen für Gruppen bis zu 30 Teilnehmer*innen

 

Themenschwerpunkte:

  1. Konfliktbewältigung bei mangelndem Respekt seitens Patienten oder Angehöriger
  2. Konfliktmanagement und Unterstützungsangebote unter Kollegen*innen

 

  1. Konfliktbewältigung bei mangelndem Respekt seitens Patienten oder Angehöriger
  • Bewusster Einsatz der Körpersprache im Sitzen, Stehen und in der Pflege und bei Besprechungen.
  • Aussprachen mit Patienten – aggressive Gespräche mit Angehörigen.
  • Körpersprachentraining zur Selbstbehauptung – gewaltpräventive Deeskalation bei Aggressionen,
  • Beleidigungen, sexuellen Belästigungen, Bedrohungen und Erniedrigungen.
  • Eigene Impulskontrolle, sinnvolle Erstreaktionen, Strategien zur Selbstregulation.
  • Hilfreicher Umgang mit eigenen Gefühlen und emotionalen Belastungen – spätere Bewältigung und Aufarbeitung. Hilfsangebote von anderen suchen/annehmen.
  • Selbstverteidigung bei körperlichen Angriffen und sexuellen Belästigungen wie sprachlichen Provokationen oder Erniedrigungen – während der Arbeit mit Patienten, deren Angehörigen oder Kollegen, wie auch unterwegs auf dem Heimweg.
  • Strategien zur Entspannung, Problembewältigung und Stressabbau zur eigenen  Psychohygiene, Resilienzförderung und langfristigen Gesundheitsvorsorge.

 

  1. Konfliktmanagement und Unterstützungsangebote für Kollegen*innen
  •  Konfliktwahrnehmung,Empathie, Ich-Stärkung, Konfliktvorbeugung
  • Ressourcen-Bewusstheit: innere Stärken wie Mut, Achtsamkeit, Toleranz, Fehlerfreundlichkeit
  • Klare Sprache, eindeutige Gesten, bewusste Stimmlage und Kommunikation in verschiedenen Situationen – unter Zeitdruck oder im Teamgespräch, bei mangelndem Respekt seitens Patienten oder Angehöriger
  • Anerkennung und Unterstützung im Arbeitsteam finden – Respekt und Wertschätzung im Team
  • Effektive Kommunikation für Konfliktlösungen unter Stress: Umgang mit Wut, Enttäuschung, Angst vor Überforderung.
  • Aussprachen nach Konflikten beginnen, Streitschlichtung unter Kollege/innen.
  • Zusammenhalt und Partnerschaft unter Mitarbeiter fördern: Gruppendynamische Umgangsvereinbarungen und Hilfsangebote im Dialog.
  • Teamwork-Spiele für Seminare und Ausflüge mit Kollegen*innen.
  • Umgang mit direkter Kritik und mit Beschwerden bei Vorgesetzten.
  • Mobbingprozesse in Kleingruppen im Unterschied zu 1:1 Konflikten erkennen.
  • Bei Mobbing aktiv werden, einschreiten, Unterstützung bieten, Betroffenen helfen.