Mönchengladbach. Die Rotarier starten das aktuell größte Anti-Gewalt-Projekt in der Stadt – „Boxenstopp“. 237 Schulklassen an 22 Grundschulen machen mit. Die Kinder sollen auch Wortstärke lernen.

Treten, schubsen, beleidigen – physische und psychische Gewalt gibt es auch an Grundschulen. Dass dies auch in der Stadt so ist und sogar häufig vorkommt, erfuhr der Rotary Club Mönchengladbach bei seiner Umfrage.

„Wir haben 15 Fragen an alle Grundschulen geschickt, und hatten eine Rücklaufquote von 60 Prozent“, sagt Club-Präsident Johannes Grossmann. Das Ergebnis: An 90 Prozent aller Schulen kommen körperliche Schikanen, Beleidigungen und Erniedrigungen vor. „40 Prozent der Schulen meldeten sogar, dass es häufig bis sehr häufig Fälle von Brutalität gibt“, berichtet Grossmann.

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